Dienstag, 21. Oktober 2008

Out of the Junlge

Tja, da sind wir wieder. Es ist noch alles dran aber etwas Blut mussten wir lassen. Nicht nur Muecken haben uns gestochen, auch die ein oder andere Zecke an so manch pikaerer Stelle.
Aber von vorn.
Tag 1:
Die Autofahrt begann um 5:00 Uhr und wir lernten die anderen Teilnehmer kennen: Christiane, 32, Postdoc-Bio; Markus, 33, Umweltgutachter; Lore und Josef, sowie Hans und Walter, Rentner die nur 4 Tage mit uns verbrachten. Es ging ueber schmale Schotterpisten hinauf auf 4000m und dann hinunter in den Nebelwald. Dort trafen wir dann die ersten Voegel: Cock of the Rock, Quetzal und Potoo. Uebernachtet wurde in einer Luxus-Lodge mit Kolibris im Garten.
Tag 2:
Abfahrt war heute bereits um 3:00 Uhr. Gaehn! Es ging bis Atalaya durch die Nacht zum Alto Madre de Dios. Das Team war jetzt komplett bestehnd aus dem Guide Rivelino, 5-Sterne Koch Ciro, Bootsmann Christian und Bootsjunge Chique. Hinein ins feuchte Nass zur ersten Papageien-Lecke und Fruehstueck am Strand. Weiter bis Boca Manu aufs letzte Bier fuer manchen Herrn und lustiger Unterhaltung dank des sprechenden Papageies in der Huette. Hier werden die grossen Boote aus bestem Urwaldholz gebaut. Und nochmals weiter mit dem Boot zum Madre de Dios in die Lodge.
Nach einer kalten Dusche sind wir dann durch den Wald zur Tapir-Lecke gelaufen um dort die NAcht zu verbringen. Grusel! Das Essen wurde geliefert ;o) und wir warteten auf das Tapir. Vergeblich! Um 4:00 Uhr sind wir zurueck gelaufen durch de Daemmerung. Begleitet vom Wind, wie ich dachte. Doch es waren Bruellaffen, unglaubliches Geraeusche.

Tag 3:
Ab zur grossen Ara-Lecke Blanquillo. Dort gab es dann sehr dekadent ein Fruehstueck bestehend aus Pfannkuchen. Da ein Falke unterwegs war und das Wetter auch mehr schlecht als recht war, warteten wir lange bis sich die ersten Papageien an der Wand niederliessen und Erde frassen.
Weiter gings zum See um einen 42m hohen Turm zu besteigen. Fantastischer Blick ueber den gruenen Wipfeln. Und dann sahen wir tatsaechlich drei Riesenotter. Unglaublich, da man sie hier nur GANZ selten sieht.
Uebernachte wurde wieder auf der Platform an der Tapir-Lecke. Doch auch heute hatten wir kein Glueck.
Tag 4:
Hans und Werner verabschieden sich und fliegen zurueck.
Wir machen uns auf den Weg in die Reservezone des Manu-Parks. Einquartiert werden wir in der Casa Machiguenka. Sie wird von einheimischen Indianerstaemmen betrieben. Es folgt die erste Nachtwanderung mit Tarantel, giftigen Froeschen und grossen Insekten.
Tag 5:
Am morgen machen wir einen Dschungelgang und treffen ganze 5 Affenarten innerhalb einer Stunde an. Es war sehr lustig, da die Affen versuchen von oben mit Stoecken zu werfen und runterpinkeln. Es war grandios!
Wir fahren weiter zum Cocha Salvador und erkunden den See mit einem Katamaran. Und da sind doch tatsaechlich alle 6 Riesenotter des Sees direkt vor uns am Fressen, Kopulieren ;o) und Spielen. Ein kleines Drama spielte sich dann auch noch ab. Ein Otter verlor die Gruppe und schwamm ganz allein rum. Ein Kaiman kam dazu und .......
Alles ging gut! Die Gruppe ging vereint zu Bett und wir warteten auf die Dunkelheit. Zeit der Kaimane. Gesehn haben wir dann ein paar kleine. Etwas enttaeuschend :-/ Philipp hats gereicht. Zurueck durch die Nacht.
Tag 6:
Nach einem weiteren Seebesuch ging es schon vom Rio Manu schon wieder in Richtung Rio Alto Madre de Dios. Dort wurde abends wieder nach Voegeln Ausschau gehalten und unter anderem auch der sagenumwobene grosse Potoo sowie ein nistender Adler mit einem Jungen gesichtet.

Tag 7:
Rueckreise den Fluss hinauf in Richtung Atalaya. Vorbei an heissen Quellen in die wir uns hineingelegt haben und den Dreck der letzten Tage herunterspuelen konnten.
Tag 8:
Den ganzen Tag im Bus zurueck nach Cusco. Resultat: zwischendurch ein platter Reifen und am Ende lauter platte Hintern.

Das wars aus dem Dschungel!
frowin - 21. Okt, 22:22

gute fahrt

schön dass ihr wieder da seid! Bin schon sehr gespannt auf die bilder! Gab es denn auch schlangen?-ich kenn hier jemanden, der nicht eine nacht im jüngle verbracht hätte*g* wünsche euch jetzt eine gute fahrt in den süden u freu mich auf neue berichte. I.

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